Anwendungen
Umformen
Tiefziehen, Biegen, Aufweiten oder Kaltfließpressen: bei Umformprozessen treten häufig große Kräfte auf, die bei unbeschichteten Werkzeugen schnell zum Versagen führen. Eine GPA-Beschichtung – gegebenenfalls in Verbindung mit einer vorherigen Oberflächenpolitur – verbessert die Werkzeugstandzeit und die Qualität der ausgebrachten Teile.

Verschleiß mindern und Standzeit verbessern
Durch die hohe Härte der GPA-Beschichtungen werden Stempel und Matrize wirksam gegen Verschleiß geschützt. Die Werkzeugstandzeit wird verlängert.
Kaltaufschweißungen reduzieren
Der geringe Reibwert der GPA-Beschichtungen, kombiniert mit der Auswahl der geeigneten Schichtvariante, reduziert die Neigung zu Kaltaufschweißungen im Werkzeug.
Riefenbildung verhindern
Die harte Beschichtung schützt die Werkzeugoberfläche und verhindert die Bildung von Riefen im Werkzeug.
Fließverhalten verbessern
Dank des geringen Reibwertes der Beschichtung fließt der Werkstoff besser über die formgebenden Konturen und kann mit geringerer Kraft umgeformt werden.


Umformen 
Biegen 
Weiten 
Durchziehen 
Prägen
Qualität verbessern
Weniger Kaltaufschweißungen und Riefen im Werkzeug führen zu einer Optimierung der ausgebrachten Teile.
Schmiermittel reduzieren
Dank des geringen Reibwertes der GPA-PVD-Beschichtung kann der Einsatz von Schmiermitteln in vielen Fällen reduziert werden, ohne dass dies Einfluss auf die Qualität des fertigen Teils oder den Werkzeugverschleiß hat.
Entformung verbessern
Der geringe Reibwert und die fehlende chemische Affinität zum Werkstück verbessern das Auswerfen des fertigen Teils. Werkzeugbruch durch Verklemmen wird verhindert.
Stückkosten reduzieren
Die längere Werkzeug-Standzeit in Verbindung mit höheren Hubzahlen führt zu einer höheren Ausbringungsmenge pro Werkzeug, sodass die Stückkosten sinken.
Die längere Werkzeug-Standzeit in Verbindung mit höheren Hubzahlen führt zu einer höheren Ausbringungsmenge pro Werkzeug, sodass die Stückkosten sinken.

